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Schule
Pressespiegel
Artikel 122
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Der Name Willi Graf ist eine große Verpflichtung12.05.2003 22:32 Uhr EUSKIRCHEN. Der Name der Schule hat tiefe Bedeutung für das Leben an der Einrichtung. 40 Jahre wird die Willi-Graf-Realschule in diesem Jahr alt, am Ende dieser Woche wird dies gebührend gefeiert. „Mit der Namenswahl auf Vorschlag der Schülervertretung und mit Zustimmung der Eltern vor 13 Jahren“, schrieb der ehemalige Bundespräsident Professor Dr. Karl Carstens damals zum 25-jährigen Bestehen, „hat sich die Schule in die geistige Tradition einer vorbildhaften Persönlichkeit mit deren Freundeskreis gestellt.“ Zahlreiche Projekte - wie erst kürzlich die intensive Auseinandersetzung einer Klasse mit Obdachlosigkeit in Euskirchen oder die zahlreichen Partnerschaften mit deutschen und ausländischen Schulen - weisen darauf hin. In der Tat hat sich die Schule mit der Namensgebung einen für die pädagogsiche Arbeit am und mit dem Nachwuchs hohen Anspruch gesetzt: Willi Graf, am 2. Januar 1918 in Kuchenheim geboren, ergriff in den 30er Jahren Partei gegen die Nazis. „Mit Freunden, die der HJ beitreten, will er nichts mehr zu tun haben. Er selbst weigert sich, diesen Schritt zu tun“, heißt es in einer Publikation. Später gehört er zum Kreis der Geschwister Scholl, er wird festgenommen, verhört, doch er verrät keine Namen von Mitstreitern. Am 12. Oktober 1943 wird Willi Graf hingerichtet. Eine Reihe von Schulen in ganz Deutschland trägt heute seinen Namen. Die Realschule in Euskirchen feiert nun runden Geburtstag: Am Freitag, 16. Mai, beginnt das Schuljubiläum um 19 Uhr mit einem Ehemaligentreffen in einem Festzelt, in der Turnhalle und an einer Bar auf dem Schulgelände. Am Samstag findet um 11 Uhr eine Feierstunde mit
anschließendem Umtrunk und Rundgang statt. Gegen 12 Uhr beginnt
dann das Schulfest für derzeitige und ehemalige Mitglieder
der Schulfamilie sowie für die Bürger der Stadt Euskirchen.
(sch) |
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