Von Franz-Josef Vogt und Bernd Zimmermann
Euskirchen. Der berühmte Jahreswechsel naht, und deshalb hat
auch die Summe Symbolcharakter: Glatte 2000 Mark erspielte am Donnerstagabend
das Blasorchester der WilliGraf-Realschule unter Leitung von Musiklehrer
Willibert Berg zugunsten der Rundschau-A1tenhilfe DIE GUTE TAT in der
Euskirchener Fußgängerzone. Kurz vor dem. Millennium stimmten
die Schülerinnen und Schüler sowie Ehemalige wieder musikalisch
auf das nahende Weihnachtsfest ein. Und schon sammelten sich zwischen der
Eduscho-Filiale und dem Spar-Markt Dutzende von Passanten und lauschten den
adventlichen Klängen, die die Neustraße erfüllten.
Begleitet war das Platzkonzert wie immer vom Geräusch der Sammeldosen,
die eifrige |
Lehrkräfte der Willi-Graf-Realschule, eine Schülermutter und ein
"Rundschau"-Mitarbeiter zugunsten der Rundschau-A1tenhilfe von spendierfreudigen
Passanten füllen ließen.Während Bergs Musiker bekannte
Weihnachtslieder wie "Stille Nacht, heilige Nacht" oder "Es ist ein Ros'
entsprungen" intonierten, suchten die Euskirchener förmlich die Gelegenheit
zu einer kleinen besinnlichen Pause in der vorweihnachtlichen Hektik. Immer
wieder gab es Beifall für die wunderschönen Melodien, |
die manche der Zuhörer auch gerne mitsummten und mitsangen.
Natürlich mussten auch die Musiker einmal eine Pause machen und sich
gegen die kühle Witterung stärken. Das konnten sie trefflich durch
heißen Kakao, den Marion Siepen von der Eduscho-Filiale stiftete,
während Siegmar Nowak vom SparMarkt zur Stärkung Würstchen
mit Brötchen spendierte.
Aber auch das Sammelteam konnte sich stärken. Dazu ging es in die
"Rundschau-Redaktion", wo Redaktionsskretärin Rita Krämer Kaffee
und belegte Brötchen bereithielt. Beim anschließenden Kassensturz
zählten die eifrigen Sammler - Realschulleiter Helge Biethahn, Thomas
Ketterer, Anneliese Zimmermann, Theo Heinrichs und Schülermutter Martina
Böpple sowie "Rundschau"-Mitarbeiter Franz-Josef Vogt - Münzen
und Geldscheine und freuten sich, dass das Ergebnis schon fast des Millenniums
würdig war: 17,21 DM fehlten zur magischen 2000er Grenze. Da ließen
sich die Willi-Gräfler nicht lumpen, griffen in die eigenen Taschen
und rundeten den Betrag auf glatte 2000 Mark auf.
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