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Ueber das Geld, das die vieler Euskirchener Schulen
im letzten Jaher im Rahmen ihrer Energiesparprojekte erwirtschaftet
haben,dürfen sie frei verfuegen.
Junge Detektive weiter erfolgreich.
Kooperation von Lehrern, Schülern und Hausmeister
lohnt sich. Im Rahmen von Energie schüttete die Stadt
mehr als 9000 Euro an vier Schulen aus. Von Ursula Skrabuski
Euskirchen- Vier der 21 Schulen beteiligten sich derzeitig
in Kooperation mit der Stadt an Energiesparprojekten. In der Willi
Graf Realschule konnten sie jetzt zur Prämiere für die
Sparleistungen entgegennehmen. Die höchste Summe, 4650 Euro,
ging dabei an das Gymnasium Marienschule. Die Kapplan-Kellermann-Realschule
wurde mit 2361 Euro belohnt. Die Willi-Graf- Realschule erhielt
1638 Euro, Die Herman-Joseph-Schule als einzige Grundschule 545
Euro. Das Zusammenspiel von Schülern, Lehrern und Hausmeistern
hat sich also gelohnt. Seit Beginn des Projekts vor 4 Jahren
wurde der Energieverbrauch über den Daumen gepeilt, um ein
Drittel gesenkt. Die Einsparung belaufen sich insgesamt auf 170000
Euro - abzüglich der Investionskosten, beispielweise für
eine Solaranlage für die Marienschule. Die Solaranlage erwirtschaftete
mittlerweile sogar Gewinn. Die Stadt belohnt das vorbildliche
Verhalten der Schule jedes Jahr. Ein Anreiz zum Energiesparen, so
Bürgermeister Dr. Friedl während der Übergabe der
symbolischen Schecks, sei das allgemein: Aus dem Stadtsäckel
erhalten die Schulen etwa die Hälfte des Betrags, den sie an
Energiekosten eingespart haben.
Mit einfachen Mitteln:
Dr. Uwe Friedl: "Über das Geld können die
Schulen frei verfügen." über die Fördervereine
der Schule, den das Geld zu geht, können so etwa neue Musikinstrumente,
technische Geräte oder, wie im Fall der Herman-Joseph Schule,
neue Spielsachen angeschafft werden. "Mit relativ
einfachen Mitteln kann man gute Ergebnisse erzielen", sagt
der Umwelt-Energie Beauftragte der Stadt, Eduard Arbach.
So sind die Heizungsanlagen inzwischen so eingestellt, dass sie
sich abends selbstständig abstellen. Die Leiterin der Herman-Joseph
Schule, Ellen Schürings, nannte ein anderes Beispiel: "Schüler
der vierten Klasse waren als Energie-Detektive unterwegs
und haben geguckt, ob alle das Licht ausgemacht haben." Deutlich
messbar war auch der Spareffekt nach einbauen der neuen Fenster
in Aula und Turnhalle. Die Kapplan-Kellerman-Schule machten im vorigen
Jahr mit ihrem Umweltwettbewerb gute Erfahrungen. Wer
richtig lüftete, die Türen schloss, Wasser spart, das
Licht ausschaltete und Abfällte trennte, erhielt Punkte. Die
Klassen mit den meisten Punkten wurden mit Preisen belohnt. Georg
Bollmann, der Projektleiter: "Der Wettbewerb hat sich gelohnt."
Den Pädergogischen Aspekt verdeutlichte Frank Schweder,
einer der Projektleiter der Willi-Graf-Realschule: "Im Rahmen
eines Projektes nahmen die Realschüler die Wärmedämmung
der Schuldachbodens selbst in die Hand." Übrigens: Schulen
die in Zukunft an dem Projekt teilnehmen möchten, sind im Kreis
der "Energiesparer" gerne willkommen.
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