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Willi-Graf-Realschule
Artikel im Kölner Stadtanzeiger vom 19.01.2002

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Ein Bild ueber die Schek verleiung
Ueber das Geld, das die vieler Euskirchener Schulen im letzten Jaher im Rahmen ihrer Energiesparprojekte erwirtschaftet haben,dürfen sie frei verfuegen.

Junge Detektive weiter erfolgreich.
Kooperation von Lehrern, Schülern und Hausmeister lohnt sich.
Im Rahmen von Energie schüttete die Stadt mehr als 9000 Euro an vier Schulen aus. Von Ursula Skrabuski
 Euskirchen- Vier der 21 Schulen beteiligten sich derzeitig in Kooperation mit der Stadt an Energiesparprojekten. In der Willi Graf Realschule konnten sie jetzt zur Prämiere für die Sparleistungen entgegennehmen. Die höchste Summe, 4650 Euro, ging dabei an das Gymnasium Marienschule. Die Kapplan-Kellermann-Realschule wurde mit 2361 Euro belohnt. Die Willi-Graf- Realschule erhielt 1638 Euro, Die Herman-Joseph-Schule als einzige Grundschule 545 Euro. Das Zusammenspiel von Schülern, Lehrern und Hausmeistern hat sich also gelohnt.
Seit Beginn des Projekts vor 4 Jahren wurde der Energieverbrauch über den Daumen gepeilt, um ein Drittel gesenkt. Die Einsparung belaufen sich insgesamt auf 170000 Euro - abzüglich der Investionskosten, beispielweise für eine Solaranlage für die Marienschule. Die Solaranlage erwirtschaftete mittlerweile sogar Gewinn.
Die Stadt belohnt das vorbildliche Verhalten der Schule jedes Jahr. Ein Anreiz zum Energiesparen, so Bürgermeister Dr. Friedl während der Übergabe der symbolischen Schecks, sei das allgemein: Aus dem Stadtsäckel erhalten die Schulen etwa die Hälfte des Betrags, den sie an  Energiekosten eingespart haben.

 Mit einfachen Mitteln:

 Dr. Uwe Friedl: "Über das Geld können die Schulen frei verfügen." über die Fördervereine der Schule, den das Geld zu geht, können so etwa neue Musikinstrumente, technische Geräte oder, wie im Fall der Herman-Joseph Schule, neue Spielsachen angeschafft werden.
 "Mit relativ einfachen Mitteln kann man gute Ergebnisse erzielen", sagt der Umwelt-Energie  Beauftragte  der Stadt, Eduard Arbach. So sind die Heizungsanlagen inzwischen so eingestellt, dass sie sich abends selbstständig abstellen. Die Leiterin der Herman-Joseph Schule, Ellen Schürings, nannte ein anderes Beispiel: "Schüler der vierten Klasse waren als Energie-Detektive
 unterwegs und haben geguckt, ob alle das Licht ausgemacht haben." Deutlich messbar war auch der Spareffekt nach einbauen der neuen Fenster in Aula und Turnhalle. Die Kapplan-Kellerman-Schule machten im vorigen Jahr mit ihrem Umweltwettbewerb gute   Erfahrungen. Wer richtig lüftete, die Türen schloss, Wasser spart, das Licht ausschaltete und Abfällte trennte, erhielt Punkte. Die Klassen mit den meisten Punkten wurden mit Preisen belohnt. Georg Bollmann, der Projektleiter: "Der Wettbewerb hat sich gelohnt."
 Den Pädergogischen Aspekt verdeutlichte Frank Schweder, einer der Projektleiter der Willi-Graf-Realschule: "Im Rahmen eines Projektes nahmen die Realschüler die Wärmedämmung der Schuldachbodens selbst in die Hand." Übrigens: Schulen die in Zukunft an dem Projekt teilnehmen möchten, sind im Kreis der "Energiesparer" gerne willkommen.

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