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Am nächsten Tag trafen wir uns
um halb 9 wieder in der Schule. Dort wurden die Aktivitäten
der einzelnen Schulen vorgestellt. Dabei ist klar, dass
eine Grundschule (Koblenz-Neuendorf) ganz andere Aspekte
in den Vordergrund stellen muss als eine Realschule,
ein Gymnasium oder eine berufsbildende Schule. Die
Saarbrücker Schulen, die in diesem Jahr ihr 25jähriges
(Realschule) bzw. 35jähriges Bestehen (Gymnasium)feiern,
haben eine umfangreiche Festschrift erstellt, die alle
Schulen erhielten. Daneben gab es noch eine vom Ludwig-Gymnasium
herausgegebene Materialsammlung über Willi Graf. |

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Zunächst ging es auf den Friedhof
von St. Johann mit vielen alten Gräbern. Wir gingen
natürlich zum Grab der Familie Graf. Hier liegt
inzwischen auch seine Schwester Frau Baez. Am Grab Willi
Grafs legte Frau Knoop und Herr Groh je einen Strauß
weißer Rosen nieder und Herr Gebel las seinen
letzten Brief vom 12.Oktober 1943 vor. Wir machten Fotos,
hatten wir das Grab ja noch nie in natura gesehen.

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links sieht man eine Stele
mit einer Inschrift
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Danach ging es in die Stadt. Unsere Schüler hatten sich
inzwischen mit einigen Saarbrücker Schülern "abgesetzt",
auch sie gingen zum Grab Willi Grafs und dann "shoppen".
Im Stadtteil St. Johann, in dem Willi Graf seine Jugend verbrachte,
stießen wir überall auf Spuren und Hinweise: Hier ein
Filmplakat, dort die Ankündigung einer Gedenkveranstaltung
( Fotos ), eine Gedenktafel am Johannis-Hof (dort wohnte die Familie
Graf) (Foto), eine weitere in der Basilika St.Johann (dort war er
Meßdiener). Auf dem Weg zum Ratskeller kamen wir noch am Willi-Graf-Haus,
einem Altersheim, vorbei.
Nach dem Mittagessen im Ratskeller war das diesjährige Treffen
der Willi-Graf-Schulen zu Ende.
Während Herr Biethahn mit Herrn Stengel eilig Richtung Euskirchen
brauste, erlebte Herr Ketterer, der die 4 Schüler transportierte,
eine etwas langsamere, dafür aber sehr lustige Heimfahrt !
(Sebastian unterhielt den Rest der Truppe gut!) Frau Zimmermann
und Herr Heinrichs kurvten noch etwas länger durch die Eifel.
Nach zunächst vergeblicher Suche fanden sie aber dann doch
noch die "Kylltal-Reisen" und die Tasche, die Frau Zimmermann
nach der Klassenfahrt im Bus hatte liegen lassen!
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